Lagerhallenheizung – wie man eine Lagerhalle effizient beheizt

Wenn Sie nach einer Antwort suchen, wie man eine Lagerhalle beheizt, dann ist dieser Artikel genau richtig für Sie!

Großvolumige Räume stellen nämlich eine echte Herausforderung dar, wenn es darum geht, ein Heizsystem so zu planen, dass die Beheizung des Lagers effizient erfolgt und keine Energie- und damit Geldverluste verursacht. Wie man sich auf eine solche Investition vorbereitet, versuchen wir im Folgenden zu beantworten.

Woher kommen die Probleme bei der Beheizung von Lagerräumen?

Die Beheizung von Lagerhallen und anderen großvolumigen Gebäuden (d. h. mit einem oft über 1000 m3 hinausgehenden Volumen und einer Höhe von bis zu mehreren Metern) ist keine geringe Herausforderung.

Räume dieser Art zeichnen sich aufgrund ihrer Größe durch eine hohe Wärmelast aus. Zudem gibt es in vielen Fällen zeitweise geöffnete Ein-/Ausfahrtstore, die zusätzliche Wärmeverluste verursachen. Die effiziente Beheizung hoher Räume wird außerdem durch das Phänomen des vertikalen Temperaturgradienten erschwert: Die erwärmte, weniger dichte Luft steigt nach oben und sammelt sich im Bereich unter dem Dach, wodurch sich die Wärmeverluste durch das Dach noch verstärken.

Wie lässt sich eine Lagerhalle effizient beheizen?

Zunächst sollte man sich bewusst machen, dass es in den meisten Fällen Aufgabe des Heizsystems ist, eine komfortable Temperatur in der Aufenthaltszone der Menschen zu gewährleisten, also meist in einer Höhe von etwa 2 m über dem Boden. Geräte, die die Beheizung großvolumiger Räume ermöglichen, sind Wasser-Lufterhitzer mit der Funktion, den erwärmten Luftstrom gezielt in die benötigten Bereiche des Objekts zu lenken. Ein entscheidender Parameter ist dabei die Wurfweite des eingeblasenen Luftstroms, weshalb in Lagerhallen besonders Geräte mit großer Reichweite aus unserem Angebot beliebt sind, wie die Modelle HC 50-3S, HC 80-3S oder S4-3S im Stahlgehäuse.

Wasser-Lufterhitzer der Serie HC-3S

Wasser-Lufterhitzer mit EPP-Gehäuse und ABS-Luftleitlamellen

Wasser-Lufterhitzer der Serie S-3S im Stahlgehäuse

drei Größen von Wasser-Lufterhitzern im Stahlgehäuse samt Luftleitlamellen aus verzinktem Stahl

Montage des Lufterhitzers – wie sich die Effizienz des Geräts steigern lässt

Bei Deckenmontage (d. h. vertikaler Ausblas nach unten) können Lufterhitzer den vertikalen Temperaturgradienten teilweise umkehren und so die unnötige Erwärmung der oberen Raumzonen begrenzen. Es gibt jedoch Situationen, in denen eine Deckenmontage der Lufterhitzer nicht möglich ist (aus architektonischen/konstruktiven Gründen), ineffizient ist (z. B. in hohen Räumen wegen unzureichender vertikaler Reichweite des Lufterhitzers) oder nicht ausreicht (wenn zu wenige Geräte vorhanden sind, um die gesamte sich oben ansammelnde Heißluft „abzuwerfen“).

In einem solchen Fall empfiehlt sich der Einsatz von Destratifikatoren – Zirkulationsventilatoren wie etwa den Geräten der Serie TORNADO. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, erwärmte Luft vertikal nach unten zu blasen und mit der Luft in den unteren Zonen des Objekts zu vermischen.

Destratifikatoren sollten in Räumen mit einer Höhe von mehr als 6 m eingesetzt werden. Bei der Geräteauswahl ist zu beachten, dass die Reichweite des Destratifikators ebenfalls auf die Raumhöhe abgestimmt sein sollte – ein Ventilator mit zu geringer Reichweite ist wirkungslos, während ein zu „starker“ Zugluft in der Aufenthaltszone der Menschen verursachen kann. Deshalb umfasst die Serie TORNADO gleich sechs zur Auswahl stehende Geräte mit einer Reichweite von 6 bis 15 m. So lässt sich zuverlässig das passende Gerät für die Bedürfnisse des Gebäudes auswählen.

Destratifikator der Serie TORNADO

Torluftschleier – minimieren Sie die Wärmeverluste im Lager.

Wenn Sie sich fragen, was Sie noch tun können, um die Wärmeverluste auf ein Minimum zu reduzieren, lohnt sich die Montage von Torluftschleiern, die eine Art Luftbarriere bilden und das Entweichen warmer Luft durch das Tor beim Öffnen und Schließen verhindern, etwa während der Anlieferung oder Entladung von Waren auf dem Betriebsgelände. Dafür empfehlen wir Ihnen, sich mit den Geräten der Serie HUMMER vertraut zu machen, die wir speziell im Hinblick auf die Anforderungen der effizienten Beheizung von Lagerhallen und Logistikzentren entwickelt haben.

Torluftschleier Serie HUMMER

Steuerung – wie programmiert man die Geräte, damit ihr Betrieb praktisch wartungsfrei abläuft?

Für die oben beschriebenen Geräte sollte eine passende Steuerung eingesetzt werden. Dreistufige AC-Motoren von Wasser-Lufterhitzern sollten temperaturabhängig gesteuert werden (d. h. abhängig von der Differenz zwischen der aktuellen und der gewünschten Raumtemperatur), mithilfe des Reglers HC3S mit Thermostat oder des Steuergeräts HMI. Für einstufige AC-Motoren, die Destratifikatoren der Serie TORNADO versorgen, empfiehlt sich der Einsatz des Steuergeräts HMI SINGLE, das im Destratifizierungsmodus arbeitet. Es schaltet die Geräte ein, sobald der Temperaturunterschied zwischen der oberen und unteren Raumzone einen festgelegten Wert überschreitet. Die Industrie-Torluftschleier HUMMER sollten hingegen entsprechend den Signalen eines Türkontaktsensors arbeiten, sich also beim Öffnen des Tors einschalten und beim Schließen wieder ausschalten. Der Sensor kann an das Steuergerät HMI CURTAIN angeschlossen werden, das den Betrieb des Luftschleiers und eines optionalen Absperrventils steuert. Alle HMI-Steuergeräte ermöglichen die Integration der Geräte in ein intelligentes Gebäudeleitsystem (BMS). Weitere Lösungen im Bereich der Automatisierung des Gerätebetriebs finden Sie hier.

Wenn Sie eine fachgerechte Auslegung der Geräte für ein konkretes Gebäude benötigen, helfen Ihnen unsere Spezialisten gerne bei der Auswahl der passenden Geräte.

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